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Mobility Matters
 
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Projekt

Das Projekt Mobility Matters integriert neue Lerntechnologien am Schulbereich für Erde, Umwelt und Natürliche Ressourcen (S-ENETH) und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Bologna-Reform. Es soll namentlich auch mithelfen, die besten Studierenden für ein Masterstudium am S-ENETH zu gewinnen. Mobility Matters läuft seit Sommer 2005 und soll 2009 abgeschlossen werden. Es ist das erste Projekt, das im Rahmen des Programms ETHpluseinem Instrument des Rektorates zur Förderung des nachhaltigen Einsatzes von neuen Lerntechnologien an der ETHrealisiert wird. Es ist unser erklärtes Ziel, ursprünglich im Kontext von ETHplus und S-ENETH erarbeitete Innovationen und Erfahrungen auch für andere Departemente nutzbar zu machen. Das Projekt gliedert sich in folgende Teilprojekte (Module):

InfoPoint

Mittels webbasiertem Informationssystem soll die Transparenz für Bachelorstudierende, insbesondere anderer Universitäten, erhöht werden. Dieses Studiengangportal wird die flexible Verwaltung der Informationen über die Masterprogramme ermöglichen sowie verschiedene Ausgabemöglichkeiten der Informationen im Web bereitstellen. Angehenden Masterstudierenden soll so die Auswahl eines Masters, einer passenden Vertiefung sowie allenfalls passender Ergänzungen erleichtert werden. Folgende fünf Funktionalitäten werden abgedeckt:

SelfEval

In öffentlich-zugänglichen Selbsttests wird künftig Interessierten erlaubt, ihren Wissensstand und ihre Neigungen zu überprüfen und damit die Eignung für ein Masterstudium an der ETH besser einzuschätzen. Dieses webbasierte Modul wird Studieninteressierten in nur 20-30 Minuten eine wertvolle Selbsteinschätzung bezüglich Erfordernissen und Vorkenntnissen für einen Masterstudiengang am S-ENETH erlauben. Die Selbstevaluation unterstützt damit die potenziellen Bewerbenden bei ihrem Entscheid und sollte zudem den Aufwand für die Zulassungsbehörden verkleinern. Dieses Modul wird eingesetzt, bevor sich die Interessentin oder der Interessent allenfalls bewirbt und es ist nicht bindend. Es enthält drei Teile:

CourseBuilder

Der CourseBuilder — wiederum ein webbasiertes Modul — ermöglicht Studienkoordinatoren, den Applikanten spezifische Kurse online zuzuteilen, was für die Koordinatoren eine willkommene Unterstützung und Entlastung darstellt. Damit wird es künftig möglich sein, individuell massgeschneiderte Curricula als Bedingung oder Empfehlung zur Zulassung zu generieren. Dabei richten sich die Koordinatoren nach den spezifischen Zulassungsauflagen der einzelnen Anmeldungen. Vorhandene Lücken werden sich so vor einer definitiven Zulassung für ein Masterstudium mit entsprechenden Selbstlernmodulen schliessen lassen. Der Applikant wird die Kurse also ganz oder teilweise ausserhalb des ETH-Lehrbetriebs absolvieren, um die Auflagen zu erfüllen. Dies ist insbesondere für Applikanten von Interesse, welche kein Deutsch sprechen, da die Auflagen oft Grundlagenfächer betreffen, welche von der ETH-Lehre nur auf Deutsch angeboten werden.

ReUse

Bereits im S-ENETH vorhandene E-Learning Angebote werden dank eines zentralen Learning Content Management System (LCMS) schulbereichsweit untereinander besser verwoben und verwaltet. Die LCMS-Applikation ResourceCenter, welche in Deutschland bereits erfolgreich im Einsatz steht, wird in enger Zusammenarbeit mit dem Network for Educational Technology (NET) speziell auf die ETH-Bedürfnisse angepasst und weiterentwickelt. Schlussendlich soll eine Wiederverwertung von Lerninhalten in anderen Lernkontexten erleichtert werden und das bereits bestehende Angebot an Inhalten wird laufend ausgebaut.

 

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